Einführung in die Semiotik

A. Allgemeines zum Author

Wenn man anfängt sich mit Semiotik zu beschäftigen, kommt man an seinen Arbeiten kaum vorbei. Umberto Eco wurde mit zahlreichen Ehrendoktoraten ausgezeichnet und ist einer der bekanntesten Schriftsteller, Kritiker und Semiologen Italienes. Bis 2007 unterrichtete er mehr als 30 Jahre lang im Bereich Semiotik an der Universität zu Bologna. Sein Buch “Einführung in die Semiotik” gehört noch bis heute zu den absoluten Standardwerken im Bereich der Zeichentheorie.

Seinen Ruhm hat er aber nicht nur seinen Fachbüchern zu verdanken, sondern auch seinen zahlreichen Romanen wie z.B.: “Der Name der Rose” (1980), “Das Foucaultsche Pendel”(1988).


B. Zum Buch

Das Buch ist in 4 Teile gegliedert die folgene Titel tragen:

  • Signal und Sinn
  • Zu einer Semiotik der visuellen Codes
  • Funktion und Zeichen
  • Die abwesende Struktur

Diese 4 Teile sind so gestaltet, dass man je nach Interesse auch bloss ein bestimmtes Kapitel lesen kann. Die Schreibweise Ecos ist recht leicht verständlich und bietet Neulingen im Bereich der Semiotik einen möglichst unproblematischen Einstieg in dieses komplexe Feld. Stets erklärt er Gedankengänge, Ideen und Ansichten anhand von Beispielen, was dem Leser genügend Freiraum lässt um gedanklich über das Thema mitzudenken und sich diese zu veranschaulichen.


C. Zur Thematik

Visuelle und auditive Codes
(Folgendes wird auch im zweiten Kapitel des Buches auf eine sehr ähnliches Art erläutert.)
Dies bezieht sich auf die Unterschiede zwischen verschiedenen Arten von Zeichen im Bereich der Semiotik, wie sie Peirce beschreiben würde.

1.1 Ikon
Ein Ikon ist zum Beispiel ein Verkehrszeichen wie dieses hier:

Beim Ikon besteht immer eine Verbindung zwischen dem abstrahierten Zeichen und dem Gegenstand. Der Betrachter muss deshalb Kenntnisse haben über den Gegenstand der abgebildet wird, sonst würde er das Ikon nicht verstehen können.

1.2 Indexikalisches Zeichen
Ein gutes Beispiel hierfür ist das Zeichen was man auf Behältern mit giftigen, schädlichen Inhalten findet.

Das was abgebildet wird ist viel abstrakter in Bezug auf die Bedeutung und will uns nicht mitteilen, dass diese Abbildung auf einem Behäter bedeutet, dass der Inhalt aus Knochen und Schädeln besteht. Ein indexikalisches Zeichen steht also in Bezug auf ein bestimmtes Konzept (in diesem Fall: das Umkommen), welches dann wiederrum in Bezug steht zur eigentlichen Bedeutung.

1.3 Symbol
Ein Symbol ist ein total willkürliches Zeichen. Es ist etwas was nicht durch irgendwelche Charakteristiken zu seiner Bedeutung in Verbindung steht. Ein gutes Beispiel hierfür ist die grün-leuchtende Verkehrsampel. Es gibt keine direkte Verbindung zwischen dem Konzept "Gehen" oder "Fahren" und der Farbe grün.
Es hat also einen kulturellen Hintergrund, dass unsere Gesellschaft diese beiden unterschiedlichen Konzepte in Verbindung setzt zueinander.
Ansonsten kann im Grunde auch ein Wort als Symbol bezeichnet werden.
Wenn man zum Beispiel das Wort "Wasser" nimmt. Wir verbinden mit dem Wort alle Eigenschaften, Erfahrungen und Sinneseindrücke die wir über das Wasser kennengelernt haben. Auch in andern Sprachen: Agua, Eau, Water... All diese stehen symbolisch in Verbindung mit dem Konzept von Wasser.

Was einem die Semiotik also anhand dieser kurzen Erklärung bietet, ist, dass man Dinge(Zeichen, Wörter...) besser beschreiben kann, weil man Verhältnisse analysieren kann und sie in Kategorien eingliedern kann.


Der Beitrag zu auditiven Codes folgt in Kürze.

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Abbildungsnachweis

  1. 239 Sonderweg Fußgänger, Bundesanstalt für Straßenwesen.
  2. Warnzeichen nach DIN 4844-2.

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