J. Mayer H.

Das Buch "J.Mayer H." beginnt mit einem ausführlichen Vorwort von Henry Urbach, gefolgt von großzügigen Projektdarstellungen mit den dazugehörigen Eckdaten. 
Auf diese Weise bekommt man einen umfassenden Eindruck über die Arbeit des Büros J. Mayer H. in den letzten Jahren.

Jürgen Mayer H. studierte Architektur an der Universität Stuttgart, The Cooper Union New York und an der Princeton University bevor er 1996 das Architektur-Büro J.Mayer H. gründete. Das Büro gestaltet urbane Räume zwischen Kommunikationsdesign, Architektur und neuen Technologien.

Bei den Entwürfen liegen dabei, Datensicherungsmuster von der Innenseite vertraulicher Briefe, als Inspiration vor. Diese dienen zur Neutralisierung privater Informationen. Diese Schnittstelle persönlich- öffentlich thematisiert Jürgen Mayer H. in seiner Gestaltung.

Sein Ausgangspunkt ist grafisch, doch interpretiert er die Muster dreidimensional, vergrößert und verzieht sie und setzt sie dann für seine Arbeit um. 
Diese bezeichnet er als disziplinlos- er gestaltet Körper in Kommunikation mit Raum und Technologie. Erst der jeweilige Kontext Kunst, Design, Architektur der späteren? Anwendung beschreibt die Disziplin.

Seine Herangehensweise an neue Projekte ist besonders interessant: In der Entwurfsphase lässt er sich von Fragen der Realisierbarkeit nicht bremsen. Anschließend entwickelt das Büro gemeinsam mit Experten neue Technologien und Bauweisen, um die Ideen umsetzen zu können. Durch die Zusammenarbeit mit Forschungs- und Bauunternehmen versucht Jürgen Mayer H. die Grenzen der Architektur immer wieder neu zu definieren. 
In seinem Buch präsentiert J. Mayer H. Projekte, die von Raum-Teppich- Installationen, temperaturempfindlicher Bettwäsche über verschiedene Rastplätze in Georgien bis hin zum wohl bisher bedeutendsten seiner Bauwerke, dem Metropol Parasol in der Altstadt von Sevilla reichen.

Die Herausforderung war hier, den ehemaligen Marktplatz neu zu gestalten, der sowohl vielfältig genutzt werden als auch die kulturelle Stellung/kulturelle Bedeutung Sevillas in der Welt widerspiegeln sollte. 

Sechs Jahre dauerten Planung und Konstruktion des Gebäudes aus Holz, Beton, Granit und Stahl, das ein Archäologisches Museum, eine Markthalle, Restaurants und Bars sowie eine erhöhte Plattform für Theater, Tanz und kulturelle Veranstaltungen bietet. Die durch die pilzartigen Formen organisch anmutende Holzstruktur kann sowohl von unten als auch von oben über einen Panorama-Fußweg auf der obersten Ebene bewundert werden. 
Mit Metropol Parasol wurde eine der größten, innovativsten Holzkonstruktionen der Welt realisiert - mit Polyurethane verkleidet, um der Witterung standzuhalten - und ein erfolgreicher Beweis der oben erwähnten  Arbeitsstruktur des Architekturbüros J. Mayer H. 

Metropol Parasol kann man als richtungsweisendes und für das Büro außerordentlich wichtiges Projekt bezeichnen.
 


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